Komm, lass mal Achterbahn fahren – Der Klassenerhalt der Zweiten

Der Samstag war nichts für schwache Nerven, wenn man es mit unserer 2. Mannschaft hält. Im Abstiegsrelegationsspiel gegen den SV Westrich II durchlebten die Geister eine absolute Achterbahnfahrt. 

Nach elf Toren in 90 Minuten war klar, unsere Zweite bleibt B-Ligist. Und schafft damit ein kleines Wunder. Im Frühjahr sah es hoffnungslos aus, und doch verbleibt die Mannschaft in der Liga. 90 Minuten haben gereicht, um dem Saisonausgang einen positiven Dreh zu geben.
Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Mokrane Souici war, es der nach 12 Minuten den Anfang machte. Doch seinen Treffer konnte Kai Dietrich nur wenig später ausgleichen.
Hakan Yalgin brachte die Geister kurz vor der Pause wieder in Führung. Doch auch hier hatte Westrich etwas entgegenzusetzen. Denn kurz nach Wiederanpfiff war es Adrian Kostrewa, der den erneuten Ausgleich markierte.
Jetzt schien es, als könnten die Geister ein wenig entweichen. Denn per Doppelschlag brachte Kubilay Cicek den BV05 mit 4:2 in Führung.
Doch allzu lange hielt die komfortable Führung erst einmal nicht an, denn Marvin Rother erzielte nach 65 Minuten das 3:4. Erkan Berber sollte die Nerven der anwesenden Geister mit seinem 5:3 zunächst beruhigen können. Als dann auch noch Qendrim Radoncic das 6:3 erzielte, da schien das Ding durch zu sein.
Mario Nitzsche allerdings verkürzte neun Minuten vor dem Ende noch einmal auf 4:6 – so ganz sicher durften wir also noch immer nicht sein.
Die letzten Zweifel am Klassenerhalt schuf erneut Radoncic dann bei Seite – mit seinem 7:4 in der 89. Minute machte der den Deckel auf die Partie.
„Danke an alle, die den Klassenerhalt möglich gemacht haben. Danke an alle, die heute da waren. Wir haben eine schlechte Saison auf der Zielgeraden ein Wenig korrigieren können und wir sind sehr glücklich, dass wir auch nächstes Jahr wieder zwei B-Liga-Teams stellen dürfen“, so unser sportlicher Leiter Patrick Osmolski.
Der sich dann noch ganz wichtigen Dingen widmete: „Ich danke unserer Dritten, die sich seit einigen Wochen entscheidend mit einbringen konnte und ohne die der Klassenerhalt nicht möglich gewesen wäre. Danke dafür an Atalay und sein Team.“